Vorgeschichte
des Bürgerbusses
Die
Idee des Bürgerbusses kommt aus den Niederlanden. Die
Probleme des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
waren dort ähnlich denen in Deutschland. Nach der Devise
"Selbsthilfe" wurde dort der Buurtbus ins Leben gerufen
und in Modellversuchen praktisch erprobt und eingesetzt. Der
Bürgerbus hat sich dort als ein in höchstem Maße
praktikabler und ökonomischer Weg zur Verbesserung des ÖPNV
in unterversorgten Regionen erwiesen. Inzwischen hat sich der
Bürgerbus etabliert und gehört heute mit weit über
hundert Buurtbusprojekten zu einem festen Bestandteil des ÖPNV
in den Niederlanden.
Die
guten Erfahrungen der Niederlande gaben den Ausschlag dafür,
die Anwendung dieser Bedienungsform für die Bundesrepublik
Deutschland zu überprüfen. Das Land Nordrhein-Westfalen
griff die Idee auf und gab bereits 1983 grünes Licht für
die Einrichtungen von Bürgerbuslinien. Inzwischen sind dort
67 Bürgerbusprojekte eingerichtet. Weitere befinden sich in
der Gründungs- bzw. Vorbereitungsphase. Alle Vereine "der
ersten Stunde" fahren noch.
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